Teufelsschlucht „die teuflische 8“ Ernzen | 19.04.2019

Die Teufelsschlucht befindet sich am Ostrand des Ferschweiler-Plateaus im Naturpark Südeifel in der Nähe von Irrel.

Sie entstand gegen Ende der letzten Eiszeit, vor rund 10.000 Jahren infolge eines Felssturzes bzw. einer Serie von Felsstürzen.

Maßgeblich für dieses Ereignis waren die geologische Situation zum einen und die klimatische Situation zum anderen. Die stark geklüfteten, mehr oder weniger porösen Gesteinsschichten des sogenannten Luxemburger Sandsteins (geologisch in den unteren Jura, das Lias einzuordnen) lagern auf den zur Wasserundurchlässigkeit neigenden Schichten des Keuper. Somit ergibt sich bei fortschreitender Verwitterung eine instabile Lagerung durch Unterschneidung der Sandsteinbasis. Gegen Ende der letzten Eiszeit erreichte diese Unterschneidung in Kombination mit ausgedehnter Frostsprengung wohl ein Maximum, das besagte Felsstürze zur Folge hatte.

 Die teuflische 8 - Naturparkzentrum Teufelschlucht mit Irreler Wasserfällen
Heute zeugen zahlreiche Felsblöcke an den Hängen des Ferschweiler Plateaus von den Massenbewegungen dieser Zeit. Die Teufelsschlucht ist eine Felsspalte von etwa einem bis fünf Meter Breite, die als direkte Folge der Felssturzereignisse entstand.

Mit ihren steilen Felswänden, engen Schluchten und Spalten ist die bizarre Felsenlandschaft der Teufelsschlucht ein ideales Ausflugsziel und ein Startpunkt für weitere Wanderungen in die Umgebung.

Quelle: wikipedia.de

Hola die Wald Fee kann ich da nur sagen. Das war eine buchstäbliche schweißtreibende teuflische Tour. Uns Allen taten am Folgetag sämtliche Knochen weh, den wir starteten bei einem Höhenpunkt von 400 Metern und wanderten bergab auf 260 Meter. Soweit so gut, das Ding hieß aber „die teuflische 8“ und so ging es dann 140 Meter im Wechsel Bergauf und Bergab, auf teilweisen schmalen Gesteinspfaden. Frauchen hat mich von der Leine gelassen, denn die musste sich ständig irgendwo festhalten (sie hat es nicht so mit unregelmäßigen Steintreppen in engen Felswänden und enge Felsendurchgängen). Hört sich gefährlicher an als es ist, aber man sollte unbedingt Trittsicher sein. Ich bin ja von Sternzeichen Bergziege mit Aszendent Seehund und daher war diese Felsenwelt mein Ding.

Der Eindruck war überwältigend. Wir wanderten Richtung „Wasserfälle Irrel“… na ja unter Wasserfall stelle ich mir was anderes vor, das waren eher „Möchtegern“ Stromschnellen, aber hübsch anzusehen. Bis dahin waren auch eine Menge Wanderer, jeden Alters Unterwegs. Die waren wohl Schlauer und hatten sich die beiden kürzeren Wanderungen durch die Teufelsschlucht von 1 km bis 3km ausgesucht. Wir folgten weiterhin der gelben 8 und wanderten einen sehr schmalen moorastigen Pfad an einem Bergquell entlang wieder nach oben. An den ganzen Felswänden, über Treppen und Stege, vorbei wieder Gefühlte 1000 Meter nach unten, um zwischen Felsen Platen wieder nach oben zu kommen.

 

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